Am 12.04.2016 haben die Mitarbeitenden des Kirchenkreises und der Diakonischen Dienste die neue Mitarbeitervertretung gewählt. Insgesamt wurden 111 Stimmzettel abgegeben, von denen 104 Stimmabgaben gültig waren. Auf die KandidatInnen entfielen die Stimmen so:

 

Baumann-Hüneken, Anke   38 Stimmen

Behrens, Karin                    77 Stimmen

Christgau, Ute                     51 Stimmen

Hanke, Jessica                   40 Stimmen

Henze-Uhlemann, Jutta     44 Stimmen

Horn, Thomas                    46 Stimmen

Kluth, Matthias                   56 Stimmen

Kuck, Cornelia                   53 Stimmen

Michaelis, Ulrike                40 Stimmen

 

Diese neuen Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten vier Jahren die Mitarbeitervertretung bilden.

Wir "renovieren" gerade. Aktuelle Mitteilungen erhalten Sie / erhaltet Ihr trotzdem. Die neue Homepage soll nach den Sommerferien 2016 fertig gestellt sein. 

Das Bundesprogramm "Mehr Männer in Kitas" soll Männer davon überzeugen, sich zu Fachkräften in Kindertagesstätten ausbilden zu lassen. Sie ergreifen damit nicht nur einen interessanten, erfüllenden und zukunftssicheren Beruf; auch die Kinder profitieren, denn im frühkindlichen Bereich fehlen häufig moderne männliche Rollenvorbilder und Bezugspersonen. Bisher liegt der Männeranteil an den pädagogischen Fachkräften in Kitas nur bei 3,4 Prozent (2013). Mit verschiedenen Projekten, Forschungsprogrammen und einer besseren Vernetzung sollen Männer daher aktiv dabei unterstützt werden, sich für den Erzieherberuf zu entscheiden.

Die hannoversche Landessynode hat sich auf ihrer Tagung im Mai 2015 mit der Novellierung des Gleichberechtigungsgesetzes befasst. Der Gesamtausschuss hatte sich im Rahmen des Novellierungsprozesses dafür eingesetzt, dass auch die Benennung von MAV-Mitgliedern zu Gleichstellungsbeauftragten ermöglicht wird. Dies ist bisher gemäß § 16 Absatz 1 Gleichberechtigungsgesetz nicht möglich. Im Rahmen der Übergangsbestimmungen bei Verabschiedung des Gleichberechtigungsgesetzes konnten allerdings schon bestellte Gleichstellungsbeauftragte im Amt bleiben, selbst, wenn sie Mitglieder einer Mitarbeitervertretung waren. Diese Übergangsvorschrift endet aber in absehbarer Zeit. Leider ist es nicht gelungen, eine entsprechende Änderung des Gleichberechtigungsgesetzes zu erreichen. Die hannoversche Landessynode konnte sich in ihrer Synodentagung nur dazu durchringen, den Zuständigkeitsbereich der Gleichstellungsbeauftragten der Landeskirche, Frau Mahler, auch auf die Referatsleitungen des Landeskirchenamtes, sofern der Kirchensenat Dienstvorgesetzter ist, zu erweitern. Alle weiteren Veränderungsvorschläge, welche auch die mögliche Berufung von MAV-Mitgliedern zu Gleichstellungsbeauftragten beinhaltet, wurden verschoben auf die Synodentagung im Frühjahr 2017.

Als Konsequenz müssen sich bei den anstehenden Neuwahlen zur Mitarbeitervertretung MAV-Mitglieder, die augenblicklich noch gleichzeitig zur Gleichstellungsbeauftragten bzw. zum Gleichstellungsbeauftragten berufen worden sind, überlegen, ob sie wieder für die MAV kandidieren und ihr Amt zum/ zur Gleichstellungsbeauftragten deshalb niederlegen wollen, oder aber ob sie auf eine MAV-Kandidatur verzichten. Die Ausübung beider Ämter wird dann nicht mehr möglich sein.

Im Rahmen der steuerrechtlichen Neuregelungen zur „ersten Tätigkeitsstätte“ und „weiteren Tätigkeitsstätten“ befand sich der Gesamtausschuss in einem länger währenden Klärungsprozess über die Auslegung der Reisekostenbestimmungen für die Erstattung von Reisekosten und über die Anrechnung auf die Arbeitszeit bei Fahrten zu „weiteren Tätigkeitsstätten“. Inzwischen wurde eine Klärung mit dem Landeskirchenamt herbeizuführen. In diesem Rahmen wurde auch die Anwendung der Reisekostenbestimmungen bei Dienstreisen nochmals geklärt.

Das steuerliche Reisekostenrecht wurde zum 1. Januar 2014 reformiert. Für die kirchlichen Beschäftigten von besonderem Interesse ist dabei die Neuregelung der Verpflegungspauschalen und die Ersetzung der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ durch den Begriff der „ersten Tätigkeitsstätte“. Danach ist der Arbeitgeber verpflichtet, für jeden Beschäftigten, welcher an mehreren Arbeitsorten tätig ist, eine „erste Tätigkeitsstätte“ festzulegen. Immer, wenn der Beschäftigte an einem anderen Arbeitsort („weitere Tätigkeitsstätte“) tätig ist, befindet er sich steuerrechtlich bei einer „Auswärtstätigkeit“ und kann dementsprechend Fahrtkosten und Verpflegungspauschalen steuerrechtlich geltend machen, soweit er sie nicht vom seinem Arbeitgeber erstattet bekommt. In diesem Rahmen hat das Landeskirchenamt nun seine Prüfung abgeschlossen, welche konkreten Konsequenzen sich hieraus für die Fahrtkostenerstattung und die Anrechnung von Arbeitszeit bei der Arbeit an „mehreren Tätigkeitsstätten“ ergeben.

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